Evita,Verdi und andere Pflanzen im Garten!

Die letzte Versammlung der Landfrauen Meine-Papenteich, vor der Sommerpause, fand im Gemeindezentrum in Meine statt.

Ulrike Tubbe- Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover referierte zum Thema: „Evita trifft Verdi“. Wer oder was die beiden mit den schönen Namen sind, blieb ein Geheimnis bis zum Schluss.

Frau Tubbe-Neuberg stellte in ihrem Vortrag neue Ideen für den Küchengarten und für die Gartengestaltung vor. Sie zeigte mit einer Bildpräsentation viele Möglichkeiten der Gartengestaltung auf. Sie kam während des Vortrags richtig ins Schwärmen und man konnte ihr die Begeisterung fürs Gärtnern anmerken.

So lernten die Landfrauen, dass nicht immer Blumen und Gemüse voneinander getrennt sein müssen, sondern sehr gut im gemeinsamen Beet auskommen und auch noch super dabei aussehen. Ob im traditionellen Bauerngarten mit Buchsbaum Hecken, oder modern gestaltet, muss jeder seinen eigenen Stil finden.

Ganz wichtig ist es auch den Kindern das nahe zu bringen, was im Garten wächst oder wachsen kann. Damit das Bewusstsein für Lebensmittel geschärft wird, muss ein Kind sehen, wie lange z. B. ein Salatkopf wächst, bis er zum Verzehr auf dem Küchentisch steht. Im Vordergrund sollte jedoch immer die Freude über den Garten stehen, man sollte sich nicht von der Gartenarbeit vereinnahmen  lassen.

Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Wegwerfgesellschaft, riet sie nur das anzubauen, was man auch wirklich verbrauchen kann. In der Präsentation sah man auf Steinzeug geschrieben: „Lohnt sich das fragt der Kopf?- Nein sagt das Herz,-  aber es tut gut!“ Zum Schluss wurde noch das Rätsel gelöst, „Evita“ ist eine Erbsensorte, „Verdi“ ist eine Dahliensorte. Wer hätte das gedacht?

Der Landfrauenchor unter der Leitung von Anette Liebert erfreute die Versammlung mit einigen Liedern.

Die erste Vorsitzende Henrike Wehmann dankte den Wedesbüttel, Wedelheiner Landfrauen für die Ausrichtung der Veranstaltung und für die Dekoration. Sie dankte dem Team von Frau Ullmann für die Bewirtung.

Mit dem Sprichwort: „Wer nicht im Sommer sammelt ein, der wird im Winter dürftig sein“, beendete sie die Versammlung und wünschte alles Gute bis zur Erntedankversammlung am 12.Oktober in Vordorf im Gasthaus „Zur Post“.