Auf den Spuren von Goethe und Schiller!

Landfrauen Meine-Papenteich besuchen Weimar und Erfurt!

Es war eine gelungene drei Tagesfahrt, die die Reiseleiterin Margret Gerloff für die Landfrauen des Vereins Meine Papenteich organisiert hatte.

Der gesamte  Programmablauf war bestens organisiert und das Wetter spielte auch mit. Die Stadtführungen fanden alle bei strahlendem Sonnenschein statt.

Der Rundgang mit den Stadtführern begann am Rathaus von Weimar, führte vorbei am Lukas Cranach-Haus, der Hofapotheke zum Residezschloss und Fürstenhaus bis zur Anna Amalia Bibliothek. Nach Besichtigung des 200 Jahre alten Gingkobaums führte der Weg vorbei an Goethes Wohnhaus am Frauenplan weiter durch die Schillerstraße zu Schillers Wohnhaus.

Ein schöner Abschluß des ersten Tages war das Orgelkonzert in der Jakobskirche mit anschließenden Erklärungen des Küsters zur Geschichte der Kirche. Auch über Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Wulpius, die in dieser Kirche getraut wurden berichtete er ausführlich.

Der zweite Tag begann mit der Besichtigung der Wohnhäuser Goethes und Schillers mit vielen netten Geschichten aus dem Leben der beiden. Nachmittags stand eine Parkführung mit dem „Gartengehilfen“ Ferdinand Herzog durch den Goethepark an der Ilm an. Schon sein äußeres Erscheinungsbild verleitete zum Schmunzeln. Mit Kiepe, Knickerbockern und zerbeultem Strohhut führte er die Gruppe durch den Park. Er erheiterte mit kleinen Anekdoten und führte kleine Spielszenen vor, in dem er seine Kiepe in eine Bühne verwandelte. Mit umfangreichem Wissen über alle Botanischen Besonderheiten des Parks ging die Führung am Borkenhäuschen vorbei bis zum Römischen Haus. Dieser Tag endete in der Gasthausbrauerei „Felsenkeller“. Dort fand eine Brauereibesichtigung und Bierverkostung mit anschließendem Essen statt. Es gab natürlich ein Gericht mit Thüringer Klößen.

Der dritte Tag führte die Reisegruppe nach Erfurt. Dort wurde die Stadtführung mit einer nostalgischen Straßenbahn gemacht. „Sie machen jetzt eine Kreuzfahrt“ begann die Stadtführerin ihre ausführlichen aber doch launigen Erklärungen. Die Altstadt und die Krämerbrücke wurden dann zu Fuß erkundet. Nach der Besichtigung des Doms und der Severikirche, die als monumentales Ensemble alles überragen, wurde die Heimfahrt angetreten. Auch das war noch mal ein schöner Abschluss. Die Fahrt ging nicht über die Autobahn sondern über die Bundesstraße 4 durch den Harz.

Als Anhang ein Foto von der Gruppe, aufgenommen vor der Jakobskirche.